Corona Kriese bremst Urlaubsregion Usedom aus

Corona bremst den Start ins Tourismusjahr aus

Usedom.

Mit einem erfreulichen Plus von 8,6 % im Januar und im Februar bei den Gästeankünften startete die Insel Usedom unter exzellenten Vorzeichen in das Jahr.

Dann aber bremsten die Corona-Reisebeschränkungen den Tourismus komplett aus. Nach Inkrafttreten der Lockerungen der Maßnahmen stehen inzwischen die Chancen für den Inlandstourismus und die Insel Usedom wieder gut. Große Verantwortung liegt jetzt bei allen Touristikern, die Schutz- und Hygienestandards konsequent umzusetzen.

Das Tourismusjahr begann auf Usedom mit einem Plus von 9,5 % im Januar und 7,9 % im Februar bei den Ankünften sowie 6,2 und 11,1 % bei den Übernachtungen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Insel Usedom im März ein Minus von 57,7 % bei den Ankünften und einen Rückgang von 53,1 % bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Insgesamt ist für das 1. Quartal ein Ergebnis von minus 20,2 % bei den Ankünften und minus 16,4 % bei den Übernachtungen zu verzeichnen.

Auch die UTG (Usedom Tourismus GmbH) begann das Jahr mit einem erfolgreichen Partnertag am 22. Januar, bei dem das Team die geplanten Highlight-Projekte 2020 ankündigte sowie den Partnern Beteiligungs- und Kooperationsangebote unterbreitete.

Eine von der UTG bei der dwif-Consulting GmbH in Auftrag gegebene Studie zum Thema Wirtschaftsfaktor Tourismus unterstrich die immense Bedeutung des Tourismus auf der Insel Usedom. Niemand hätte sich ein Szenario vorstellen können, das rund zwei Monate später den Tourismus auf Usedom komplett zum Erliegen bringt und die Abhängigkeit der Insel vom Tourismus auf derart drastische Weise vor Augen führt. Michael Steuer, GF der Usedom Tourismus GmbH, ist dennoch der festen Überzeugung, dass der Inlandstourismus gegenüber den Auslandsreisen langfristig gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.

„Mit jährlich mehr als 97 % inländischen Urlaubern und der Küste vor der Haustür besitzt die Insel Usedom unserer Auffassung nach einen klaren Standortvorteil“, begründet Steuer seinen Optimismus.

(Text: UTG | Foto: G. Kulke)

zur Webseite der UTG

Share on facebook
Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Login