Graues Kloster

Pommersches Landesmuseum – 3 stille Jubiläen in Greifswald

Greifswald. Wir sprachen mit Julia Kruse (Foto), der Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit/Marketing über diese drei Jubiläen und erwarten nun ganz gespannt den dritten Abschnitt der landesgeschichtlichen Dauerausstellung!

Julia Kruse

Innerhalb kurzer Zeit jährten sich von Ende Mai bis Anfang Juni dieses Jahres drei verschiedene Eröffnungstermine im Pommerschen Landesmuseum. Vor 20 Jahren, am 27. Mai 2000, wurde die Gemäldegalerie eröffnet. 

Das Gebäude wurde 1793 von Johann Gottfried Quistorp, dem Zeichenlehrer Caspar David Friedrichs, als Stadtschule erbaut. Aktuell ist sie wegen Umbauarbeiten geschlossen – und wenn sie als Galerie der Romantik wiedereröffnet wird, wird vieles ganz anders aussehen! Währenddessen freuen sich die Publikumslieblinge unserer Gemäldesammlung im benachbarten Konventshaus über Besucherinnen und Besucher!

Vor 15 Jahren, am 3. Juni 2005, wurde das gesamte Ensemble des Pommerschen Landesmuseums, das aus mehreren Gebäuden verschiedener Epochen besteht, eingeweiht. Damals wurde der erste Teil der landesgeschichtlichen Dauerausstellung eröffnet: Zur Gemäldegalerie kamen nun die Jahrmillionen der Erdgeschichte und rund 14.000 Jahre Landesgeschichte – von den ersten menschlichen Spuren in der Altsteinzeit bis zum Vorabend des Dreißigjährigen Krieges im Grauen Kloster, einem ehemaligen Altersheim. 

Zwischen den Gebäuden – Galerie, Graues Kloster, Klosterbibliothek und Konventshaus – wurde die gläserne Museumsstraße errichtet. Eine markante Architektur, die nicht nur die Bauten verbindet, sondern auch Raum für vielfältige Veranstaltungen bietet. Vor 10 Jahren, am 9. Juni 2010, wurde der zweite Teil der Dauerausstellung zur pommerschen Landesgeschichte eröffnet. Große Ausstellungsbereiche im 1. OG des Grauen Klosters kamen an diesem Tag hinzu – vom Dreißigjährigen Krieg über die Schwedenzeit Pommerns, die Preußenzeit bis zur Entstehung der Kaiserbäder.

TIPP: Und nun freuen wir uns auf die Eröffnung des vorerst letzten Abschnitts im Herbst. Mit dem Ausstellungsabschnitt zum 20. Jahrhundert in Pommern, eine äußerst wechselvolle und interessante Epoche, ist die Dauerausstellung dann vollständig!

(Text: PLM | Fotos: St. Schalli, H. Zaglitsch)

zur Webseite des Pommerschen Landesmuseum

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