Fahrbahnerneuerung der Ortsumgehung und Umbau des Hanserings

Fahrbahnerneuerung der Ortsumgehung und Umbau des Hanserings

Greifswald. Fahrbahnerneuerung der Ortsumgehung Greifswald – Fahrzeugführer müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Im Auftrag des Straßenbauamtes Neustrelitz beginnen am Montag, dem 5. Oktober 2020, Straßenbauarbeiten auf der Ortsumgehung Greifswald. Wie die Behörde mitteilte, ist der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle in Neuenkirchen bis zur Abfahrt Neubrandenburg betroffen. Dies schließe die Anschlussstellen Wackerow/Groß Petershagen, Grimmen sowie Loitz/Hinrichshagen mit ein.

halbseitige Sperrungen mit Baustellenampeln

Die verschlissenen Deckschichten im Trassenverlauf sowie die Auf- und Abfahrtsrampen der Anschlussstellen würden abgefräst und neu asphaltiert. Nach Informationen der Behörde sollen für die Bauarbeiten die Fahrbahnen jeweils halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr werde abwechselnd über eine Ampel vorbeigeleitet. Die Fräsarbeiten sollen ab dem 5. bis zum 10. Oktober erfolgen. Am 10. Oktober wird hierfür die Anschlussstelle Neubrandenburg voll gesperrt. Vom 12. bis 21.10. werden die Rampen der anderen Anschlussstellen abgefräst. Diese sind dann ebenfalls tageweise gesperrt.

Baustelle soll planmäßig bis 6. November 2020 fertiggestellt sein

Der Asphalteinbau auf der Ortsumgehung erfolgt vom 19. bis 24. Oktober. Die Länge des jeweiligen Einbauabschnittes werde dabei bis 18:00 Uhr jeweils 1.000 m lang sein. Nach 18:00 Uhr wird der Abschnitt auf bis zu 3.000 m verlängert. Da es sich laut der Behörde um eine Wanderbaustelle handelt, müssten sich die Verkehrsteilnehmer auf täglich ändernde Situationen einstellen. Planmäßig sollen die Asphaltarbeiten am 6. November 2020 beendet sein. Die Arbeiten werden durch die ASA-Bau GmbH Greifswald ausgeführt.

Wartezeiten an den Baustellenampeln zwischen 10 und 20 Minuten

Fahrzeugführer müssen mit erheblichen Wartezeiten an den Baustellenampeln rechnen, die nach Einschätzung des Straßenbauamtes mindestens 10 Minuten, in den Abend- und Nachtstunden aber auch bis zu 20 Minuten dauern können. Es ist deshalb davon auszugehen, dass ein Großteil der Verkehrsteilnehmer auf die Stadt ausweicht und deshalb auch der innerstädtische Verkehr schleppender läuft.

Greifswald. Der Umbau des Hanserings kann beginnen – Hauptausschuss stimmt Auftragsvergabe zu.

Ab 2. November sollen die Bauarbeiten beginnen

Nach jahrelanger Diskussion kann nun die Umgestaltung des Hanserings zwischen Steinbecker Brücke und Fangenturm starten. Der Hauptausschuss stimmte in dieser Woche der Vergabe des Auftrags an die ASA-Bau GmbH in Greifswald zu. Diese will am 2. November 2020 mit den Bauarbeiten beginnen. Zuvor wird die Baustelle eingerichtet.

Es werde versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten

Mit der Baufirma würden nun die Planungen für die Bauabläufe untersetzt. Bausenatorin Jeannette von Busse betonte erneut, dass die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich gehalten werden sollen, deshalb soll es während der Bauarbeiten keine grundsätzliche Vollsperrung geben. Ziel sei es, den Verkehr überwiegend zweispurig an der Baustelle vorbeizuführen. Soweit Einzelheiten zu konkreten Verkehrsmaßnahmen vorliegen werden diese bekannt gegeben.

Fahrbahn, Geh- und Radwege werden getrennt und Tempo 30 eingeführt

Vorgesehen ist, sowohl die Fahrbahnen als auch die Geh- und Radwege durch Baumalleen voneinander zu trennen. Die Fahrbahnen selbst sollen schmaler gestaltet werden, um die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Hochstämmige Straßenbäume mit breiten Kronen sollen wie ein grünes Dach den Hansering beschatten. Der schmalere Hansering komme zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante zugute. Damit werde der Abschnitt als Teil des Ostseeküstenfernradweges auch für Touristen und insbesondere Radfahrer wesentlich attraktiver.

Baukosten in Höhe von rund 8 Millionen Euro

Die Baukosten für die Umgestaltung des Hanserings belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Davon werden 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen als Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro aus dem städtischen Sondervermögen. Bereits im Vorfeld wurden durch die Stadtwerke notwendige Leitungen umverlegt oder erneuert. Derzeit wird zudem die Uferbefestigung des Rycks erneuert.

seit 1975 ist der Hansering wichtigste Zufahrtsstraße

Der Hansering als wichtigste Zufahrtsstraße aus Richtung Stralsund war im April 1975 übergeben worden. Durch den Bau der A 20 und der Ortsumgehung hat der Verkehr inzwischen erheblich abgenommen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Obwohl als Hauptroute im Radverkehrsplan Greifswald (2010) ausgewiesen, fehlt entlang des Hanserings im Abschnitt zwischen Steinbecker Brücke und Fußgängerbrücke bislang eine sichere Radwegeverbindung.

(Text, Quelle: Hansestadt Greifswald)

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