Laut werden, bevor es ganz still wird

Laut werden, bevor es ganz still wird

Schwerin. 5. März um 09:00 Uhr mussten Unternehmer laut werden, bevor es ganz still wird und mahnten die Politik an.

Unternehmen des Handels und anderen Branchen, die vom Lockdown hart betroffen sind versammelten sich vor dem Schweriner Schloss

Am gestrigen Freitag fanden sich zahlreiche Unternehmensvertreter des Handels und anderen Branchen, die vom Lockdown hart betroffen sind vor dem Schweriner Schloss ein, um auf drohendes „Massensterben“ im Handel und anderen Branchen hinzuweisen. Die Aussagen und Forderungen waren eindeutig und klar an die Politik und speziell an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gerichtet. Man muss laut werden und gehört werden, bevor es ganz still wird und zu spät ist.

Torsten Grundke’s Satement ist überdeutlich

Mittendrin statt nur dabei ist das Lebensmotto von Torsten Grundke. Und so bewies er auch gestern wieder einmal, dass er sich wann immer ihm Unrecht erscheint, setzt er sich ein. Und so war er selbstredend vor Ort in Schwerin. In der Nachbetrachtung gab er uns preis, was ihm auf der Seele brennt. Und Torsten Grundke’s Statement ist zielgerichtet und überdeutlich. Lest hier selbst:

Es war sehr wichtig meine Sicht in der Funktion als Vizepräsident der IHK zu Rostock (hier geht es zur website) und Vorstandsmitglied der Stralsunder Mittelstandsvereinigung e.V. (hier geht es zur website), die unzufrieden waren über den Stufenplan, der keine wirkliche Perspektive für den Handel, die Gastronomie und die Hotellerie ist, kund zu tun. Für den Handel ist Click and Meet so in der Form gar nicht umzusetzen. Die wenigstens Unternehmen haben Kontaktdaten der Kunden und eine Einwilligung. Die Gastronomie im März im Außenbereich zu öffnen, ist ein Witz, denn wer setzt sich in der Kälte am Abend draußen hin? Und über die Hotellerie wurde noch gar nicht gesprochen. Die Überbrückungshilfe III  ist bei den wenigen die diese überhaupt bekommen noch gar nicht angekommen. Wir reden hier von mittlerweile 3 Monaten ohne Unterstützung. Viele Unternehmen schaffen es aber nicht, überhaupt davon zu patizipieren, sie stehen verzweifelt im Regen. Ihnen droht nun die Insolvenz. Die Inzidenz-Werte müssen bei nun  deutlich mehr Tests neu bewertet werden und im Einklang mit Hot und Cold Spots, Sterberate, Impfrate und Klinikkapazitäten gebracht werden. Ohne diese Neubewertung wird die Wirtschaft, der Handel, das Dienstleistungsgewerbe, die Gastronomie sowie Hotellerie ständig auf und zuschließen. All das habe ich in Gesprächen angesprochen. Wir müssen also weiterhin kämpfen für unsere Existenz  unserer Mitarbeiter und Unternehmen.

Wir drücken Torsten Grundke und seinen Kollegen sowie Mitstreitern, dass sie das Gehör bekommen, dass sie brauchen. Es war wichtig, notwendig und an der Zeit, „laut zu werden“ bevor es tatsächlich ganz still wird.

Die heutigen Ergebnisse des MV-Gipfels könnt ihr hier nachlesen und euch selbst ein Bild machen, ob dem Unternehmern Gehör gegeben wurde.

Bleiben wir alle gesund – im Körper wie im Geiste.

Ein paar Impressionen vomFreitag findet ihr hier in der Bildergalerie.

(Text: M. Bladt / Staement von T. Grundke / Fotos: T. Grundke)

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