Sensationsfund in Stralsund aus dem 16. Jahrhundert (Foto: J. Burkhardt)

Update 02.04.2021: Sensationsfund in Stralsund aus dem 16. Jahrhundert (April! April!)

Stralsund. Sensationsfund aus dem 16. Jahrhundert bei Umbauarbeiten in Stralsunder Altstadt

Bei Umbauarbeiten wurde eine sehr seltene Hellebarde aus dem 16. Jh. gefunden

Auf dem historischen Grundstück der Allianz- Generalvertretung Burkhardt in der Marienchorstr. 2 wurde ein sehr seltene, historische Stralsunder Hellebarde (was ist eine Hellebarde? lest hier) gefunden.  Der Erhaltungszustand ist erstaunlich gut. Die Beilklinge weist das Stralsunder Stadtwappen als Durchbruch auf und die Hakenklinge hat die Form einer lachenden Maske. Dies sind eindeutige Zeichen dafür, dass es sich um eine Stralsunder Hellebarde handelt. Auch die Meistermarke des Waffenschmiedes im unteren Bereich der Beilklinge ist noch sehr gut erhalten, deutlich zu erkennen und eindeutig zuzuordnen.

fachmännisch restauriert kann die Hellebarde besichtigt werden

Der überglückliche Finder, Generalvertreter Jens Burkhardt, ist begeistert. Er ist selber Kenner von historischen Waffen und hat das edle Teil schon fachmännisch gesichert und restauriert. Freudig meint Burkhardt: „Da die Innenräume meines Büros ohnehin schon ein historisches Flair aufweisen, wird dieses schöne Fundstück in Zukunft meine Innendekorationen erweitern. Gerne kann die Hellebarde zu den Öffnungszeiten bei uns besichtigt werden.“

(Text / Fotos: J. Burkhardt)

Sensationsfund in Stralsund aus dem 16. Jahrhundert (Foto: J. Burkhardt)
Sensationsfund in Stralsund aus dem 16. Jahrhundert (Foto: J. Burkhardt)

UPDATE 02.04.2021: APRIL…APRIL…APRIL-SCHERZ

Das Update von heute (02.04.2021) – ein April-Scherz

Die angeblich bei Umbauarbeiten gefundene echte Stralsunder Hellebarde aus dem 16. Jh. ist ein Aprilscherz. Die Hellebarde wurde von Jens Burkhardt, seines Zeichens Hobby-Schmied, selber hergestellt und soll in Zukunft bei den Wallensteintagen den Mitgliedern der „Stralsunder Stadtwache“ aus dem Hanseatischen Schützenverein und dem Traditionsverein als „Bewaffnung“ dienen. Weitere Hellebarden sind noch in Arbeit. Sie sind stumpf, wurden aus normalem Baustahl gefertigt und nicht kampftauglich, sehen aber täuschend echt aus, da das aufwendige Herstellungsverfahren stark an die alten Schmiedetechniken angelehnt wurde. In den Büroräumen wird aber trotzdem eine solche Hellebarde ausgestellt sein.

VOPZI wünscht euch einen schönen Start in den April. Habt einen angenehmen Karfreitag 

(Text: J. Burkhardt / Fotos: H. Kummerow, J. Burkhardt)

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